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Historie

Neueste  Kaschiermaschine

Erhard Kaps, der im Jahr 2007 verstorbene Seniorchef des Unternehmens (* November 1915, † Oktober 2007)

Historisches Einlageblatt: "Der elegante Kopf- und Hutschutz für die Dame"

Historisches Einlageblatt: "Der elegante Kopf- und Hutschutz für die Dame"

Verpackungsfolie für Kaffee Mocca Fix und Rondo

Verpackungsfolie für Kaffee Mocca Fix und Rondo

Verpackungsfolie für Erdnussflips

Verpackungsfolie für Erdnussflips

Konsumgüter der 70er Jahre: Sika Abdeckhauben

Konsumgüter der 70er Jahre: Sika Abdeckhauben

Produkte der 70er Jahre: Turnbeutel

Produkte der 70er Jahre: Turnbeutel

Produkte der 70er Jahre: Turnbeutel

Produkte der 70er Jahre: Tragetaschen

Verpackung für Kaffeefilter

Noch von Sika entwickelte Kaffeefilter

Verschlissene Anlagen nach der Reprivatisierung

Verschlissene Anlagen nach der Reprivatisierung

Neueste  Kaschiermaschine

Neueste Kaschiermaschine

Am Standort der Sika Werke GmbH wurde 1935 ein Unternehmen zur Herstellung von Membranen für Kfz-Pumpen gegründet, welches im 2. Weltkrieg fast vollständig zerstört wurde.

Im Jahr 1946 begann der ehemalige Eigentümer Simon einen bescheidenen Neuanfang.

Gemeinsam mit Erhard Kaps gründete er 1949 die Fa. Helene Simon Kunststoffverarbeitung und Erzeugung, etwas später die Sika Erzeugnisse Scharfe & Kaps KG. In den 60er Jahren wurden Walzwerke für die PVC Herstellung, Blasmaschinen zur Polyethylenerzeugung und eine Vielzahl weiterer Anlagen installiert, welche die Höherveredlung mittels Druck bis zum fertigen Endprodukt erlaubten. Vorrangig wurden Gebrauchsartikel des täglichen Bedarfs auf Basis von Kunststoffen hergestellt.

Im Jahr 1956 hatte Herr Erhard Kaps, der inzwischen allein das Unternehmen leitete, die Idee, Folien durch Lamination zu höherveredelten Produkten in ihrer Applikation zu optimieren und baute mit Hilfe seiner technisch begabten Mitarbeiter und dem wieder prosperierenden Leipziger Maschinenbauunternehmen Sartorius eine Kaschieranlage auf. Der befreundete Leipziger Chef der Prescher AG in Leipzig- Leutzsch, Direktor Nippelt, lieferte dazu das technische Know How, Anregungen und wichtige Produktideen. Danach begann ein für DDR Verhältnisse rasanter Anstieg von Umsatz und Erzeugnispalette, da Sika sich mit der Herstellung und Entwicklung aller Bereiche der Kaschierfolien befaßte, zunächst vorrangig für den Bereich technische Folien und ab 1967 dominierend in Richtung Lebensmittelverpackung für den selbstbedienungsgerechten Verkauf in Supermärkten als Alleinhersteller im gesamten DDR Bereich.

Im Jahr 1969 trat der inzwischen auf dem Sektor der Polymerchemie promovierte Sohn des Gründers – Dr. Rainer Kaps – dem Unternehmen bei, im Gefolge qualifizierte Mitarbeiter, womit eine leistungsstarke FuE-Abteilung gegündet wurde. Eine Vielzahl neuer Spezialitäten entstanden in dieser Zeit und wurden weltweit zu Patenten angemeldet.

Durch die Zwangsverstaatlichung 1972 wurde diese Entwicklung gebremst und das Unternehmen vornehmlich auf Verbundfolien für Verpackungszwecke orientiert. Innerhalb weniger Jahre wurde unter Demontage von Polyethylen- Extrudern, Beutelautomaten und eines PVC weich Walzwerkes der Betrieb verschlankt.

Diese Entwicklung kulminierte 1977 weiter, als die staatlichen Planvorgaben den Neubau einer Produktionsstätte für Verbundfolien beschlossen und die Mitarbeiter von Sika das dort vorhandene Know-how an einen zweiten Standort verlagern mußten. Dieser modern ausgerüstete Betrieb im Süden von Leipzig – bekannt als Polyfol Markkleeberg – besaß 1990 3 Kaschieranlagen, eine 6-Farbtiefdruckanlage,
2 Hochleistungsrollenschneider, 2 Hochvakuum-Metallisierungsanlagen und modernste Infrastruktur.

1990 wurde das Unternehmen von der Treuhand zurückerworben und mit den ehemaligen tätigen Familienmitgliedern unter Einbeziehung weiterer Familienangehöriger als Gesellschafter wieder aufgebaut.

Die neuerrichtete Produktionsstätte wurde von der Treuhand an die Fa. Scheuch in Darmstadt verkauft. Familie Kaps entschied sich letztlich, auf dortige Ansprüche zu verzichten und konzentrierte sich auf den alten Stammbetrieb in Leipzig.

Dieser total heruntergewirtschaftete Betrieb sollte aus Sicht der DDR Verwalter im Jahr 1990 stillgelegt und nur noch am neugebauten Standort fortgeführt werden. Unter großen Mühen wurde der Stammsitz mit Hilfe von Fördermitteln, Sonderabschreibungen und einer sofort wieder installierten FuE-Abteilung sukzessive wieder aufgebaut und alle Anlagen modernisiert bzw. durch neuerrichtete Maschinen ersetzt.

Heute verfügt die Firma über 4 modernisierte Altanlagen und
2 Hochleistungsmaschinen zur Lösungsmittelkaschierung, leistungsfähige Infrastruktur, 5 hochwertige Rollenschneidanlagen sowie eine umweltgerechte Nachverbrennungsanlage, um den Erfordernissen der Industrie jederzeit gerecht werden zu können.













Kontakt:
Sika Werke GmbH, Dessauer Strasse 30/34, 04129 Leipzig
Telefon: +49 (0) 341 9186 0, Telefax: +49 (0) 341 9186 250
eMail: info@sika-werke.de, Web: www.sika-werke.de
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